Die Künstler

 

 

 

 

 

Kerstins Initialzündung war die Theaterfabrik in Gera. Nach dem Schauspielstudium
und dem Aufbaustudium im Bereich Marionettenbau und Puppenspiel in Prag arbeitete
sie mehrere Jahre im Ausland bevor es sie 2005 wieder nach Deutschland zog.

In den letzten Jahren ist das Figurentheater Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens
geworden. Neben dem Puppenbau und kompletten Ausstattungen für Figurentheater-
produktionen städtischer Bühnen bereichern Puppen, Masken und Objekte auch immer
wieder die eigenen Stücke. Außerdem gibt sie ihr handwerkliches und künstlerischen
Wissen in Workshops und Werkstätten an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiter.

Von Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn an hat Kerstin Dathe auch pädagogisch
gearbeitet, mittlerweile am Landeszentrum Spiel & Theater Sachsen-Anhalt e.V. die
dreijährige Theaterpädagogik-Ausbildung (BUT) gemacht, Theatermanagement an der
Ludwig-Maximilian-Universität in München studiert und die Weiterbildung „LernKünste“
von Maike Plath an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin absolviert.
Sie leitet das Freie TheaterTheaterlandschafft e.V. mit Sitz im Harz und engagiert sich als
Vorstandsmitglied 
von LanZe auf politischer Ebene für Freie Theater in Sachsen-Anhalt.

Zu hause auf www.kerstindathe.de

 


 

 

 

Volkmar Funke absolvierte 1982 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
Berlin. Anschließend wurde er an das Staatliche Puppentheater Dresden und an die
Bühnen der Stadt Zwickau engagiert. In dieser Zeit spielte er wichtige Rollen, wie
Kreon in „Antigone“ von Sophokles oder Ui in Brechts „Arturo Ui“ sowie zahlreiche
Rollen in Kinderstücken. Danach gastierte er unter anderem in Frankreich, USA,
Belgien, CSSR, Bulgarien, Polen und UDSSR. 
 
Seit 1996 ist Volkmar Funke als Gastregisseur an vielen Theatern und Workshopleiter
freiberuflich tätig. Außerdem wirkte er an vielen Fernseh- und Filmproduktionen, für
das Fernsehen der DDR, das DEFA Trickfilmstudio, den KIKA und den MDR mit. 
 
Soloauftritte als Puppenspieler und Liedermacher führen Volkmar Funke durchs ganze
Land und zu internationalen Festivals.

Zu hause auf www.puppentheater-funke.de

 


 

 

 

Das Figurentheater Seiler Hannover entstand aus der von Kurt Seiler 1945 gegründeten
Puppenbühne „De Poppenspeeler“. Gespielt wurde damals handfestes Kaspertheater mit
Blitz, Donner und Qualm, Hexe, Räuber und Krokodil. Ab 1952 war das Theater motor-
isiert. Seit 1956 stand Gertrud Seiler gemeinsam mit ihrem Mann Kurt hinter der Bühne.
Märchen und erfolgreiche Kinderbücher werden inszeniert. Einladung zu zahlreichen
Figurentheaterfestivals. 1965 Verleihung des Brüder-Grimm-Preises des Landes Berlin.

1973 übernimmt Gerhard Seiler das Theater seiner Eltern. Er beginnt mit dem Solospiel,
baut die Figuren und schreibt neue Stücke. Der Spielplan wird entstaubt, die Spielweise
und die Bühnenbilder entsprechen der modernen Auffassung von Figurentheater. Seit
1982 Zusammenarbeit mit hervorragenden Figurenbildnern, Regisseuren und Musikern
aus der Figurentheaterszene. Förderung durch das Kulturamt der Landeshauptstadt
Hannover und das Land Niedersachsen.

1986 gelingt es Gerhard Seiler, sein Theater mit der Tischtheaterinszenierung Der Teufel
mit den 3 goldenen Haaren“ und 1987 mit der Abendinszenierung „Der Löwe“ (Theater
des Absurden von Amos Kenan) auf internationalen Figurentheaterfestivals mit großem
Erfolg vorzustellen. Einladungen nach Belgien, den Niederlanden, Schweden und
Österreich folgen.

1992 Das Historische Museum Hannover zeigt in der Sonderausstellung „Vom Kasper-
theater zum Figurenspiel“ das Wirkendes Figurentheater Seiler mit über 400 Figuren,
Bühnenbildern und Dokumenten aus dem eigenen Theaterfundus. Führungen, Sonder-
vorstellungen und Figurentheaterwoche für Erwachsene.

Jüngere Produktionen: 2006 “Der fliegende Robert”, 2007 “Steinsuppe”, 2009 “Reise
nach Tripiti”. 2011 Premiere des Stückes “Shakespeare in Eile”.

Zu hause auf www.figurentheater-seiler.de

 


 

 

 

Das Puppentheaterstück „Der große Krach im Zirkus Kaos“ entstand über mehrere
Monate als Projekt am Shalomhaus Tangermünde. Unter dem Arbeitstitel „Puppenzirkus“
begannen im März 2018 Kinder unterschiedlichen Alters eine Theatergruppe zu gründen.
Ihr Ziel war es, für die Eröffnung der 1. Tangermünder Märchentage ein eigenes Stück zu
entwickeln und aufzuführen.
Unter Anleitung der Dramaturgin Aud Merkel befassten sie sich mit Theater, Puppenspiel,
dem Zirkusleben, besuchten ein Theaterstück im Theater der Altmark und lernten spielerisch
zu improvisieren.
 
Die Kinder erfanden Theater- und Puppenfiguren mit denen sie die Bühne bemalten und
dachten sich eine Geschichte aus. Jedes Kind entwarf sein eigenes Kostüm. In einem Workshop
mit Kerstin Dathe und bei einem Besuch in ihrer Harzer Puppenwerkstatt bekamen die Spieler
Anleitungen für den Bau ihrer Puppen und Tipps für das Theaterspiel.
 
Von der ersten Idee bis hin zum Proben für die Premiere wuchs der Spaß an Kreativität und der
Zusammenhalt der Gruppe. Der Slogan der Theatergruppe „Puppenzirkus“ ist: Einer für alle,
alle für einen – Manege frei!